• Document: ZELLBIOLOGIE. (Cytologie) 11. Klasse Maximilan Ernestus Februar Biologie, 11. Klasse 1
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Z ELLBIOLOGIE (Cytologie) 11. Klasse Maximilan Ernestus Februar 2008 Biologie, 11. Klasse 1 1. Die Anfänge der Zelbiologie Robert Hook untersuchte 1667 dünne Schichten von Flaschenkork mit einem einfachen Mikroskop ( 30x Vergrößerung). Er sah Strukturen, die einer Honigwabe ähnelten und die er „little boxes“ oder „cells“ nannte. Anton von Seeuwenhoek baute zur gleichen Zeit ein Mikroskop mit 300x Vergrößerung und untersuchte Blut, Tümpelproben und Pflanzen: überall entdeckte er Zellen verschie- dener Gestalt. Mathias Schleiden und Theodor Schwann forschten weiter an Zellen und entwickelten 1839 die Zelltheorie, die von Rudolf Virchow 1858 weiter ergänzt wurde. Zentrale Aussagen der Ze$theorie ❖ Alle Organismen bestehen aus einer oder mehreren Zellen. ❖ Zellen entstehen stets aus anderen Zellen durch Zellteilung. ❖ Alle Zellen sind in ihrem Grundbauplan im Wesentlichen gleich aufgebaut. ❖ Die Zelle ist die grundlegende Einheit für die Struktur und Funktion der Organismen. ❖ Der grundlegende Stoffwechsel findet innerhalb der Zellen statt. ❖ Erbinformationen werden bei der Zellteilung weiter gegeben. Biologie, 11. Klasse 2 2. Lichtmikroskopische Untersuchungen von Zellen Bau eines Lichtmikroskops 1 Stativfuß 2 Stativarm 3 Objekttisch 4 Kondensor 5 Zentrierschrauben für den Kondensor 6 Kondensorhilfslinse 7 Filterhalter 8 Kondensorträger 9 Grobtrieb 10 Feintrieb 11 Lampenfassung 12 Glühlampe 13 Kollektor 14 Kollektor 15 Beleuchtungsspiegel 16 Leuchtfeldblende 17 Objektive 18 Objektivrevolver Grundregeln beim Mikroskopieren 19 Tubus 20 Okulartubus 1. Sauber arbeiten 21 Okular 2. Objekte stets mit Deckgläschen abde- 22 Auge des Betrachters cken 3. Immer mit dem kleinsten Objektiv beginnen 4. Darauf achten, dass die Objektive richtig einras- ten 5. Bei jeder neuen Vergrößerung Schärfe nachstellen 6. Beim Scharfstellen mit dem Grobtrieb den Ob- jekttisch vom Objekt weg bewegen. Biologie, 11. Klasse 3 DIE PFLANZLICHE ZELLE IM L I C H T M I K RO S KO P • ❖ Organismus: Zwiebelpflanze ❖ Organ: Zwiebelknolle ❖ Gewebe: Epidermis (Zwiebelhäutchen) ❖ Zelle 200x Vergrößert Präperation der Zwiebelepidermis Wir zogen an der Innenseite einer Zwiebelschuppe das dünne Häutchen, die Epidermis, ab und legten dieses auf den Objektträger. Dann gaben wir wenig Wasser dazu und legten ein Deckglas auf das Präperat, das wir nun bei verschiedenen Vergrößerungen betrachten konnten (siehe Skizze oben). Zellwand Zellkern Vakuole Zellplasma (Cythoplasma) Funktion der Zellbestandteile: ❖ Zellwand: Gibt der Zellewand eine feste Gestalt. ❖ Cytoplasma: Liegt der Zellwand in dünner Schicht an; ist durchsichtig. Biologie, 11. Klasse 4 ❖ Zellkern: Liegt im Plasma; steuert den Stoffwechsel in der Zelle und enthält das Erb- material. ❖ Vakuole: Mit Zellsaft gefüllter Raum (Zellsaft ist eine wässrige Lösung verschiedener organischer und anorganischer Stoffe); Bei roten Zwiebeln ist der Zellsaft durch Anthocyan rot gefärbt und dadurch ist die Vakuole besser sichtbar. ❖ Cythoplasmamembran: Nicht sichtbar aber vorhanden; liegt der Zellwand innen an. DIE TIERISCHE ZELLE IM L I C H T M I K RO S KO P Präperation von Epithelze$en der Mundschleimhaut Wir entnahmen mit einem Spatel aus der Mundschleimhaut eines Menschen eine Zell- probe. Wir verteilten unsere prob

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