• Document: Februar Physik (Grundkurs) Einlesezeit: 30 Minuten Bearbeitungszeit: 210 Minuten
  • Size: 297.95 KB
  • Uploaded: 2018-10-11 15:08:57
  • Status: Successfully converted


Some snippets from your converted document:

SCHRIFTLICHE ABITURPRÜFUNG 2002 PHYSIK (GRUNDKURS) KULTUSMINISTERIUM DES LANDES SACHSEN-ANHALT Abitur Januar/Februar 2002 Physik (Grundkurs) Einlesezeit: 30 Minuten Bearbeitungszeit: 210 Minuten Thema 1 Mechanik und Gravitationsfeld Thema 2 Zustandsänderungen Thema 3 Elektromagnetische Induktion Radioaktivität SCHRIFTLICHE ABITURPRÜFUNG 2002 PHYSIK (GRUNDKURS) Thema 1: Mechanik und Gravitationsfeld 1 Experimente auf der geneigten Ebene 1.1 Ein Vollzylinder und ein Experimentier- wagen gleicher Masse m sollen sich nach- einander rollend auf einer geneigten Ebene mit dem Neigungswinkel α = 30° aus der A Ruhe vom Punkt A zum Punkt B bewegen (Bild 1). Die Länge der Strecke AB beträgt B 1 m. Im Punkt B wird die Geschwindigkeit v α bestimmt. Die Masse mR der vier Räder des Experimentierwagens, welche ebenfalls Bild 1 als Vollzylinder angesehen werden können, ist gleich der Hälfte der Gesamtmasse m des Wagens. Die Reibung ist für die Rechnung nicht zu berücksichtigen. Entscheiden Sie, für welchen der beiden Körper die höhere Geschwindigkeit im Punkt B gemessen wird, und begründen Sie Ihre Entscheidung. 1.2 In einem weiteren Experiment wird auf die geneigte Ebene von Teilaufgabe 1.1 ein Gleitkörper der gleichen Masse im Punkt A aufgesetzt. Er erreicht im Punkt B eine Geschwindigkeit von 1,14 m ⋅ s−1. Bestimmen Sie daraus den Ortsfaktor g der Fallbeschleunigung, wenn die Gleit- reibungszahl µ = 0,5 beträgt. 2 Das Gravitationsfeld der Erde Das Gravitationsfeld der Erde ist ein radiales Feld und somit nicht homogen. Deshalb ist der Ortsfaktor der Fallbeschleunigung g = 9,81 m ⋅ s −2 lediglich ein Sonderfall der Gravitationsfeldstärke G* (R) in Meeresspiegelhöhe. Der mittlere Erdradius beträgt R = 6371 km. 2.1 Stellen Sie die Gravitationsfeldstärke G* (r) in Abhängigkeit vom Abstand r vom Erdmittelpunkt für R ≤ r ≤ 4 ⋅ R grafisch dar. Berechnen Sie die dafür notwendigen Werte. 2.2 Für sehr viele Beobachtungs- und Kommunikationsaufgaben ist es wichtig, Satelliten in eine erdnahe Umlaufbahn zu bringen. Leiten Sie die Gleichung zur Berechnung der ersten kosmischen Geschwindigkeit v1 her und berechnen Sie diese. Bestimmen Sie die Höhe h über der Erdoberfläche, in der ein geostationärer Satellit die Erde auf einer Kreisbahn umläuft. SCHRIFTLICHE ABITURPRÜFUNG 2002 PHYSIK (GRUNDKURS) 3 Untersuchungen im Planetensystem und ferner Sterne Bei der Untersuchung des Weltalls kommen unterschiedlichste Mess- und Auswer- tungsmethoden zur Anwendung. 3.1 Um die Masse eines Zentralkörpers zu bestimmen, reicht es aus, die Umlaufzeit T eines Mondes und dessen Massenmittelpunktsabstand r zum Zentralkörper zu kennen. Leiten Sie eine Gleichung zur Berechnung der Zentralkörpermasse her. Ein Mond des Planeten Pluto ist Charon, der sich auf einer fast kreisförmigen Bahn mit dem Radius r = 19130 km in 6,398 Tagen einmal um den Pluto bewegt. Berechnen Sie daraus die Masse des Pluto. 3.2 Eine wichtige Methode zur Untersuchung entfernter E in eV Sterne ist die Spektralanalyse der vom Stern emittierten Strahlung. -0,38 13,15 E5E6 -0,54 12,99 E4E5 Erläutern Sie anhand des Energieniveauschemas -0,85 12,68 E3E4 des atomaren Wasserstoffs (Bild 2) die Entstehung eines Emissionslinienspektrums. 12,03 -1,51 E2E3 Berechnen Sie die Wellenlänge und die Frequenz 10,15 -3,40 E2 E1 des vom atomaren Wasserstoff emittierten Lichtes, wenn ein Quantensprung vom Energieniveau E5 auf das Energieniveau E2 stattfindet. E1

Recently converted files (publicly available):