• Document: Gestaltungsrichtlinie für den internen Dienstgebrauch und als Vertragsgrundlage für die Beauftragung von Flucht- und Rettungsplänen
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Flucht- und Rettungspläne für die Liegenschaften des Landkreises Augsburg Gestaltungsrichtlinie für den internen Dienstgebrauch und als Vertragsgrundlage für die Beauftragung von Flucht- und Rettungsplänen aufgestellt: Schwerdtfeger-Lohr Fachkraft für Brandschutz Käding Untere Bauaufsicht, technisch Stand: 24. Juni 2015 Gestaltungsrichtlinie für Flucht- und Rettungspläne – Landkreis Augsburg Inhalt Seite 0 Einleitung 3 1 Anwendungsbereich 3 2 Allgemeines 3 3 Grundlagen 4 Typ 1 – Geschossplan + Zimmeraushang 4 Typ 2 – Geschossplan + Flurpläne + Zimmeraushang 4 Typ 3 – Geschossplan + Flurpläne + Zimmerpläne 4 4 Größe des Planes, der Symbole und Beschriftungen 4.1 Mindestgrößen von Plänen 4 4.2 Beschriftungen 5 5 Darstellung 5.1 Anforderungen an Pläne 5 5.1.1 Gemeinsame Anforderungen Geschossplan, Flurplan, Zimmerplan 5 5.1.2 Geschossplan 5 5.1.2 Flurplan 5 5.1.4 Zimmerplan 6 5.2 Bestandteile von Plänen 6 5.2.1 Übersichtsplan als Ergänzung von Flur- und Gesamtplan 6 5.2.2 Zimmeraushang „Verhalten in Gefahrensituationen“ 6 5.3 Farbgestaltung von Plänen 6 6 Position 7 7 Ausfertigungen, Formate, Vorabstimmungen 7 Anhang 1 Beispiel Zimmeraushang „Verhalten in Gefahrensituationen“ 8 Anhang 2 Beispiel Zimmerplan 9 Anhang 3 Beispiel Flurplan 10 Anhang 4 Geschossplan 11 Anhang 5 Literaturhinweise und Grundlagen 12 2 Stand 24. Juni 2015 Gestaltungsrichtlinie für Flucht- und Rettungspläne – Landkreis Augsburg 0 Einleitung Diese Gestaltungsrichtlinie vereinheitlicht die Flucht- und Rettungswegepläne in den Liegenschaften des Landkreises Augsburg. Sie erleichtert die Erstellung und Fortführung der Pläne, sowie die Verständlichkeit für Mitarbeiter die zwischen den Liegenschaften wechseln. Die Pläne dienen primär den Mitarbeitern, die für die Evakuierung anderer Personen verantwortlich sind. Sie zeigen den Verlauf der Rettungswege und die Lage der Sammelplätze auf und dienen der Unterweisung der Mitarbeiter durch die Vorgesetzten. In zweiter Linie sollen die Pläne Ortsunkundigen bei der Orientierung im Notfall unterstützen. Die Pläne zeigen neben dem Verlauf der Fluchtwege, die Lage von Alarmierungs-, Brandbekämpfungs- und Erste-Hilfe-Einrichtungen. 1 Anwendungsbereich Die Gestaltungsrichtlinie gilt für alle Liegenschaften des Landkreises Augsburg, für die Flucht- und Rettungspläne aufgrund gesetzlicher Vorgaben erforderlich sind oder vom Landkreis Augsburg aus Gründen der Betreiberverantwortung bzw. im Rahmen der Fürsorge für die Nutzer der baulichen Anlagen für erforderlich gehalten werden. Sofern abweichende Anforderungen z.B. aus dem Bereich des Arbeitsschutzes für einzelne Liegenschaften eingehalten werden müssen, sind Pläne gemäß dem einschlägigen Regelwerk, insbesondere der ISO 23601 anzufertigen und auszuhängen. Hinweis: Eine zwingende gesetzliche Grundlage für Flucht- und Rettungspläne in Schulen existiert in Bayern nicht. Entsprechende Veröffentlichungen, z.B. des Bayerischen Gemeindeunfallversicherungsverbandes Kuvb haben lediglich empfehlenden Charakter. Aus diesem Grund konnte auch auf eine nachleuchtende oder beleuchtete Ausführung der Pläne nach ISO 23601, Nummer 5 e) verzichtet werden. 2 Allgemeines Vor der Anfertigung eines Planes sind vom Ersteller die Grundlagen zu ermitteln. Insbesondere ist die Übereinstimmung der zur Erstellung der Pläne überlassenen Planvorlagen mit den baulichen Gegebenheiten und der Nutzungen vor Ort zu prüfen. Der Verlauf der Rettungswege aus den jeweiligen Räumen ist anhand der bauaufsichtlich genehmigten Brandschutznachweise oder sonstiger Baugenehmigungsunterlagen zu ermitteln, im Zweifelsfall mit der Fachkraft für Brandschutz bzw. der Unteren Bauaufsichtsbehörde abzuklären. Z

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