• Document: in:
  • Size: 37.97 KB
  • Uploaded: 2018-10-15 12:13:32
  • Status: Successfully converted


Some snippets from your converted document:

Informationen zur tierärztlichen Approbation und zur tierärztlichen Berufserlaubnis betr. eines abgeschlossenen tierärztlichen Studiums außerhalb der EU/Schweiz (sogenannte Drittländer) Bitte beachten: Dieses Schreiben gilt nicht zur Vorlage beim Prüfungsausschuss für die tierärztliche Prüfung, sondern dient lediglich zu Ihrer Information. Das Regierungspräsidium Stuttgart ist für die Ausstellung der tierärztlichen Approbation und der tierärztlichen Berufserlaubnis die zuständige Behörde, wenn Sie vorhaben, innerhalb Baden – Württemberg als Tierarzt/Tierärztin tätig zu werden und Sie Ihre tiermedizinische Ausbildung im Ausland absolviert haben. Die gesetzlichen Grundlagen und die besonderen Bestimmungen für die Zulassung zur Berufsausübung ergeben sich aus der Bundes-Tierärzteordnung (BTÄO) in Verbindung mit der Approbationsordnung für Tierärzte (TAppO). Danach ist die Ausübung des tierärztlichen Berufes auf Dauer grundsätzlich nur nach Erteilung der Approbation zulässig. § 4 der BTO regelt, unter welchen formellen und materiellen Voraussetzungen die Approbation als Tierarzt zu erteilen ist. Eine Approbation kann nur erteilt werden, wenn die Ausbildung einem deutschen Hochschulstudium gleichwertig ist. Die Approbation kann in der Regel nur erteilt werden, wenn der/die Antragsteller/in: 1. sich keines Verhaltens schuldig ist, aus dem sich Unwürdigkeit oder Unzuverlässigkeit zur Ausübung des Tierarztberufes ergibt, 2. nicht wegen körperlicher oder geistiger Gebrechen berufsunfähig ist, 3. die tierärztliche Prüfung nach einer Gesamtausbildungszeit von mindestens fünf Jahren, davon sechs Monate praktische Ausbildung, bestanden hat, 4. über die für die Ausübung der Berufstätigkeit erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt. Nach bundeseinheitlicher Verwaltungspraxis ist bei einem abgeschlossenen -2- Hochschulstudium in Drittländern in der Regel die Gleichwertigkeit des Ausbildungsstandes mittels Kenntnisprüfungen in den rechtsrelevanten Fächern und mittels Nachprüfungen in verschiedenen fachlichen Bereichen festzustellen. Die Nachprüfungen der Tierärztlichen Prüfung umfassen: 1. Tierzucht und Genetik einschließlich Tierbeurteilung (§ 28 TAppV) 2. Tierschutz und Ethnologie (§ 29 Nr. 2 TAppV) 3. Tierernährung (§ 29 Nr. 3 TAppV) 4. Tierseuchenbekämpfung und Infektionsepidemiologie (§ 29 Nr. 8 TAppV) 5. Arznei - und Betäubungsmittelrecht (§ 29 Nr. 10 TAppV) 6. Geflügelkrankheiten (§ 29 Nr.11 TAppV) 7. Radiologie (§ 29 Nr. 12 TAppV) 8. Allgemeine Pathologie und spezielle Anatomie und Histologie (§ 29 Nr.13 TAppV) 9. Lebensmittelkunde einschließlich Lebensmittelhygiene (§ 29 Nr. 14 TAppV) 10. Fleischhygiene (§ 29 Nr. 15 TAppV) 11. Milchkunde (§ 29 Nr. 16 TAppV) 12. Reproduktionsmedizin (§ 29 Nr.17 TAppV) 13. Innere Medizin (§ 29 Nr.18 TAppV) 14. Chirurgie und Anästhesiologie (§ 29 Nr.19 TAppV) 15. Gerichtliche Veterinärmedizin, Berufs-und Standesrecht (§ 29 Nr. 20 TAppV) Üblicherweise beinhalten die Nachprüfungen in den jeweiligen fachlichen Bereichen die Kenntnisprüfungen in den rechtsrelevanten Fächern. Ausnahmsweise kann bei einer Ausübung bestimmter Tätigkeiten im Herkunftsland (innerhalb der letzten fünf Jahre ununterbrochen drei Jahre) oder bei einer dementsprechenden tierärztlichen Tätigkeit in Deutschland auf Teile der Nachprüfungen verzichtet werden. Diese Berufstätigkeit (in den Bereichen: Geflügelkrankheiten, Allgemeine Pathologie und spezielle pathologische Anatomie und Histologie, Reproduktionsmedizin, Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesiologie) müsste mit geeigneten und beglaubigten Dokumenten nachgewiesen werden, in diesem Fall sind nur noch in diesen Teilbereichen Kenntnisprüfungen in den rechtsrelevanten Fächern abzulegen. Die -3- Kenntnisprüfung (Rechtsfächer) zur Erlangung der deutschen tierärztlichen Approbation umfasst folgende rechtsrelevanten Fächer (gemäß §§ 28, 29 TAppV): 1. Tierzucht und Genetik einschließlich Tierbeurteilung (§ 28 TAppV) 2. Tierschutz und Ethologie (§ 29 Nr. 2 TAppV) 3. Tierernährung (§ 29 Nr. 3 TAppV) 4. Tierseuchenbekämpfung und Infektionsepidemiologie (§ 29 Nr. 8 TAppV) 5. Arznei- und Betäubungsmittelrecht (§ 29 Nr. 10 TAppV) 6. Radiologie (§ 29 Nr. 12 TAppV) 7. Lebensmittelkunde einschließlich Lebensmittelhygiene (§ 29 Nr. 14 TAppV) 8. Fleischhygiene (§ 29 Nr. 15 TAppV) 9. Milchkunde (§ 29 Nr. 16 TAppV) 10. Gerichtliche Veterinärmedizin, Berufs- und Standesrecht (§ 29 Nr. 20 TAppV) Antragsteller mit einem Ausbildungsabschluss aus folgenden Ländern : USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Norwegen, Lichtenstein, Island, Südafrika sowie mit einem Abschluss aus einer mit „approved“ gelisteten tierärztlichen Bildungsstätte (http://www.eaeve.org/esevt/establishments-status.html), haben nur d

Recently converted files (publicly available):