• Document: Führen von Ausbildungsnachweisen
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Empfehlung der Industrie- und Handelskammer für Essen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen zu Essen vom 3. Dezember 2013 für das Führen von Ausbildungsnachweisen 1. Auszubildende haben während ihrer Ausbildung einen Ausbildungsnachweis zu führen. Hierzu kann eines der in den Anlagen 2 und 3 beiliegenden Muster genutzt werden. 2. Das Führen des Ausbildungsnachweises dient folgenden Zielen:  Auszubildende und Ausbildende sollen zur Reflexion über die Inhalte und den Verlauf der Ausbildung angehalten werden,  der zeitliche und sachliche Ablauf der Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule soll für die an der Berufsausbildung Beteiligten sowie die zur Überwachung der Berufs- ausbildung zuständigen Stellen in einfacher Form nachvollziehbar und nachweisbar gemacht werden. 3. Der ordnungsgemäß geführte Ausbildungsnachweis ist gemäß § 43 Abs. 1 Nr. 2 BBiG/ § 36 Abs. 1 Nr. 2 HwO Zulassungsvoraussetzung zur Abschluss-/Gesellenprüfung. 4. Sofern die Ausbildungsordnung oder eine Regelung der zuständigen Stelle vorsieht, dass der Ausbildungsnachweis zur mündlichen Prüfung mitgebracht werden muss, ist er dem Prüfungsausschuss vorzulegen. Der Ausbildungsnachweis wird im Rahmen der Zwischen- und Abschlussprüfungen nicht bewertet. 5. Für das Anfertigen der Ausbildungsnachweise gelten folgende Mindestanforderungen:  die Ausbildungsnachweise sind täglich oder wöchentlich in möglichst einfacher Form (stichwortartige Angaben, ggf. Loseblattsystem, schriftlich oder elektronisch) von Aus- zubildenden selbständig zu führen sowie abzuzeichnen. (Umfang: ca. 1 DIN A 4-Seite für eine Woche),  jedes Blatt des Ausbildungsnachweises ist mit dem Namen des/der Auszubildenden, dem Ausbildungsjahr und dem Berichtszeitraum zu versehen,  die Ausbildungsnachweise müssen mindestens stichwortartig den Inhalt der betriebli- chen Ausbildung wiedergeben. Dabei sind betriebliche Tätigkeiten einerseits sowie Un- terweisungen bzw. überbetriebliche Unterweisungen (z. B. im Handwerk), betrieblicher Unterricht und sonstige Schulungen andererseits zu dokumentieren,  in die Ausbildungsnachweise müssen darüber hinaus die Themen des Berufsschulunter- richts aufgenommen werden,  die zeitliche Dauer der Tätigkeiten sollte aus dem Ausbildungsnachweis hervorgehen. 6. Ausbildende sollen Auszubildende zum Führen von schriftlichen Ausbildungsnachweisen, soweit solche im Rahmen der Berufsausbildung verlangt werden, anhalten und diese durchsehen (§ 14 Absatz 1 Nr. 4 BBiG). 7. Auszubildenden ist Gelegenheit zu geben, die Ausbildungsnachweise während der Aus- bildungszeit im Betrieb zu führen. Die erforderlichen Nachweishefte, Formblätter o. ä. werden den Auszubildenden kostenlos von den Ausbildenden zur Verfügung gestellt (§ 14 Abs. 1 Nr. 3 BBiG). 8. Ausbildende oder Ausbilder/-innen prüfen die Eintragungen in den Ausbildungsnachwei- sen mindestens monatlich (§ 14 Abs. 1 Nr. 4 BBiG). Sie bestätigen die Richtigkeit und Vollständigkeit der Eintragungen mit Datum und Unterschrift. Elektronisch erstellte Nachweise sind dazu monatlich auszudrucken oder es ist durch eine elektronische Signa- tur sicherzustellen, dass die Nachweise in den vorgegebenen Zeitabständen erstellt und abgezeichnet wurden. 9. Im Rahmen der Lernortkooperation kann die Berufsschule vom Ausbildungsnachweis Kenntnis nehmen. 10. Bei minderjährigen Auszubildenden soll ein/e gesetzliche/r Vertreter/in in angemessenen Zeitabständen von den Ausbildungsnachweisen Kenntnis erhalten und diese unterschrif- tlich bestätigen. 11. Arbeitnehmervertretungen können durch Einsichtnahme in den Ausbildungsnachweis Kenntnis vom Ablauf der Ausbildung zum Zwecke ihrer Aufgabenerfüllung (§ 80 Abs. 1 BetrVG) nehmen. 12. Diese Regelungen können mit Ausnahme der Ziffer 3 für Umschüler entsprechend ange- wendet werden, soweit die Führung des Ausbildungsnachweises vertraglich vereinbart wird. Anlagen: Anlage 1: Muster Deckblatt Anlage 2 a: Muster Ausbildungsnachweis (täglich) Anlage 2 b: Muster Ausbildungsnachweis (wöchentlich) Anlage 3 a: Muster Ausbildungsnachweis mit Bezug zum Ausbildungsrahmenplan (täglich) Anlage 3 b: Muster Ausbildungsnachweis mit Bezug zum Ausbildungsrahmenplan (wöchen- tlich) Anlage 4: Muster Sichtvermerk Anlage 1: Deckblatt Ausbildungsnachweis Heft-Nr.: Name, Vorname: Adresse: Ausbildungsberuf: Fachrichtung/Schwerpunkt: Ausbildungsbetrieb: Verantwortliche/r Ausbilder/in: Beginn der Ausbildung: Ende der Ausbildung: Ausbildungsverlauf1 Ausbildungsbereich Zeitraum von - bis Ausbildungsnachweis von - bis 1 Optio

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