• Document: Jugendzentrum der Stadt Schleswig. Konzeption
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Konzeption Jugendzentrum der Stadt Schleswig Jugendzentrum der Stadt Schleswig – Konzeption – 1. Präambel Das Jugendzentrum Schleswig bietet Kindern und Jugendlichen eine Hilfestellung, damit sie für ihre alters- und lebenslagespezifischen Probleme selbst Lösungen finden und mit Hilfe ihrer Ressourcen umsetzen können. Der Inhalt der pädagogischen Arbeit unterstützt den Entwicklungs- und Bildungsprozess der Kinder und Jugendlichen, um sie durch den Erwerb von sozialen Kompetenzen zu stärken und ihre Selbstständigkeit zu fördern. Durch ein partizipatorisches Arbeiten in der Einrichtung haben die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, die Angebote mitzugestalten und werden so an soziales Engagement herangeführt. Dabei schaffen die pädagogischen MitarbeiterInnen der Einrichtung Freiräume, in denen sich die Kinder und Jugendlichen selbst verwirklichen und ausprobieren können. Die pädagogische Arbeit des Jugendzentrums trägt einen wichtigen Teil zur Lebensbewältigung junger Menschen in einer sich schnell verändernden Gesellschaft bei. Dabei wird der präventive Charakter von Kinder- und Jugendarbeit als Vorbereitung auf gesellschaftliches Zusammenleben immer wichtiger. Alle Kinder und Jugendlichen erhalten eine Unterstützung entsprechend ihrer individuellen Möglichkeiten, um sie mit lebenspraktischem Inhalt auszustatten. Im Jugendzentrum lernen die Kinder und Jugendlichen an konkreten Beispielen, u. a. Arbeitsabläufe zu erkennen und zu verstehen, Umwelterfahrungen zu sammeln, die eigene Leistungsfähigkeit einzuschätzen und gezielt einzusetzen sowie gesellschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und zu nutzen. 2. Das Jugendzentrum Schleswig 2.1 Gestern Beeinflusst durch die verschiedenen Jugendkulturen der vergangenen Jahrzehnte entstand aus einer selbstverwalteten Baracke ein Jugendzentrum in der Innenstadt. Anfang des neuen Jahrhunderts stellte die Stadtverwaltung das Jugendzentrum aufgrund aufkommender Kritik neu auf. Der Zuspruch stieg sichtlich. In die Einrichtung kamen inzwischen alle Menschen, so wie es das pädagogische Konzept vorsah: unabhängig von Bildungsgrad, Religionszugehörigkeit und sozialer Herkunft. Auch immer mehr Eltern, Großeltern und erwachsene Jugendliche besuchten die Einrichtung. Durch diese Erfolge angespornt, ging die Einrichtung einen neuen Weg des „altersübergreifenden Ansatzes“. Der Schwerpunkt blieb die Kinder- und Jugendarbeit, gepaart mit einem erfolgreichen sozialen und kulturellen Programm. 2009 richtete sich die Einrichtung -alt bewährt- neu aus. Aber auch ein generationsübergreifender Teil ist geblieben: aus der damaligen Notwendigkeit der gesellschaftlichen Lage und dem Engagement von mehreren Generationen ist die erste „Suppenküche“ für bedürftige Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Schleswig-Holstein entstanden. -1- Konzeption Jugendzentrum der Stadt Schleswig 2.2 Heute Das räumliche Umfeld des Jugendzentrums hat sich massiv verändert und beeinflusst die Einrichtung. Unverändert geblieben ist hingegen die pädagogische Arbeit. Diese richtet sich immer noch nach den Lebensumständen der Kinder und Jugendlichen und den derzeitigen gesellschaftlichen Gegebenheiten. Ein Teil der pädagogischen Arbeit ist die Partizipation (§ 47f Gemeindeordnung) von Kindern und Jugendlichen. Auch auf Grundlage einer umfangreichen Jugendstudie aus dem Jahr 2008 entwickelt die Einrichtung in der Wiesenstraße viele Angebote mit Beteiligungsformen, ebenso wie in Kooperation mit Schulen oder anderen städtischen Einrichtungen. Das Jugendzentrum sieht seine Chancen in der Veränderung der Schullandschaft. Die Einrichtung ist in den vergangenen Jahren regelmäßig den Weg der Kooperation mit Schulen, aber auch mit Vereinen und Verbänden erfolgreich gegangen. Zudem wird die Schulsozialarbeit von der Leitung des Jugendzentrums koordiniert, so dass sich in der Kooperation „Jugendhilfe und Schule“ Synergieeffekte ergeben. Das Jugendzentrum sieht sich immer noch als unabhängige und für die Klientel parteiergreifende Einrichtung. 2.3 Morgen Das Jugendzentrum ist immer noch eine unabhängige Einrichtung und sorgt sich um die Belange der Kinder und Jugendlichen. Es ist ein kompetenter Partner und Berater für Schulen und ein verlässlicher Kooperationspartner. Die Kooperationen erfolgen auf „Augenhöhe“ und gleichberechtigt. Die Einrichtung zeigt sich offen für neue Ideen und ist bereit, an diesen mitzuwirken und sie mit zu entwickeln. Der demografische Wandel bietet neue Möglichkeiten zum Wohle der Kinder und Jugendlichen sowie zur finanziellen Entlastung der Einrichtung. Hierbei werden Wissen, Fähigkeiten und Talente von Jung und Alt genutzt, der Dialog zwischen den Generationen wird gefördert. Die Einrichtung verfügt über einen fachgerechten Personalschlüssel mit motivierten haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. 3. Träger Tr

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