• Document: Unterrichtsentwurf. Der Warenerfolg des Handelsbetriebes Warenbuchungen mit Bestandsänderungen Oberstufenzentrum Handel II
  • Size: 96.59 KB
  • Uploaded: 2018-10-16 13:21:16
  • Status: Successfully converted


Some snippets from your converted document:

Katrin Ziegler Pillauerstraße 5 10243 Berlin Tel.: 030–29046736 Unterrichtsentwurf Schulpraktisches Seminar: 8. SPS Friedrichshain/Kreuzberg (S) Hauptseminarleiter: Herr Hannemann Fachseminar: Betriebliches Rechnungswesen/Controlling Fachseminarleiter: Herr Bek Unterrichtsfach: Rechnungswesen Lernabschnitt: Der Warenerfolg des Handelsbetriebes Thema der Stunde: Warenbuchungen mit Bestandsänderungen Schule: Oberstufenzentrum Handel II Ausbildungsgang: Einjährige Berufsfachschule Klasse: XXX Tag der Lehrprobe: März 2003 1. Entscheidungsvoraussetzungen 1.2 Angaben zur Klasse In der XXX sind seit dem zweiten Halbjahr (nach Ablauf der Probezeit) noch 17 Schülerinnen und Schüler ( im Folgenden Schüler genannt). 10 von ihnen besitzen den erweiterten Hauptschulabschluss, 7 den Realschulabschluss. Die Schüler sind alle zwischen 16 und 19 Jahre alt. Die Ausbildung in der einjährigen Berufsfachschule findet als Vollzeitunterricht statt. Das Fach Rechnungswesen wird mit 4 Wochenstunden unterrichtet. Die XXX ist eine lebhafte Klasse, die aber durchaus leistungsbereit ist. In der Klasse gibt es ausgemachte Störenfriede, welche die Klasse gerne in Unruhe versetzen und ein energisches Durchgreifen immer wieder erforderlich machen. 1.2 Angaben zum Lehrer Ich befinde mich im ersten Semester meiner schulpraktischen Ausbildung. Seit dem 10. Februar (zweites Schulhalbjahr) unterrichte ich das Fach Rechnungswesen in der XXX selbstständig. Dieser Unterrichtsbesuch ist mein erster. 3. Stellung der Stunde im Unterricht Der Lernabschnitt „Der Warenerfolg des Handelsbetriebes“ wurde vor drei Unterrichtsstunden begonnen. In den vergangenen zwei Stunden wurde das Thema „Warenbuchungen mit Bestandsminderung“ behandelt, so dass sich jetzt das Thema „Warenbuchungen mit Bestandsmehrung“ anschließt. In den folgenden Stunden wird das Erlernte durch Übungen gefestigt. 3. Inhalts- und Zielentscheidungen 3.1. Inhalte 3.1.1 Sachanalyse 1 Hauptzweck eines Handelsbetriebes ist es, durch den Verkauf von Waren einen Gewinn zu erzielen, ohne dass diese be- oder verarbeitet werden. Der Gewinn entsteht dadurch, dass der Verkaufspreis der Waren höher ist als der zum Einstandspreis bewertete Wareneinsatz. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es sich lediglich um den „Rohgewinn“ handelt. Dieser wird noch von weiteren Aufwendungen (z.B. Gehälter, Büromaterial, Mietaufwand) sowie Erträgen (z.B. Zinserträge, Provisionserträge, Mieterträge) beeinflusst. Erst die Differenz zwischen sämtlichen Erträgen und sämtlichen Aufwendungen ergibt den „Reingewinn bzw. „Reinverlust“. Zur Buchung von Wareneinkäufen und Warenverkäufen existieren verschiedene Methoden. Nach dem Rahmenplan des OSZ Handel II wird in den OBF Klassen das verbrauchrechnerische Verfahren mit den Konten „Warenbestand“, „Aufwendungen für Waren“ und „Umsatzerlöse für Waren“ (branchenübergreifender Kontenrahmen nach IKR – Abschlussgliederungsprinzip) unterrichtet. Dementsprechend beschränke ich mich in meiner Sachanalyse auf dieses Verfahren. Im verbrauchrechnerischen Verfahren werden auf dem Konto „Warenbestand“ nur der Warenanfangsbestand und der Warenschlussbestand erfasst. Der Wareneinkauf wird sofort als Aufwand auf dem Konto „Aufwendungen für Waren“ gebucht. Die Warenverkäufe stellen Erträge dar und werden auf dem Konto „Umsatzerlöse für Waren“ erfasst. Werden nicht alle Waren verkauft oder mehr Waren verkauft als während des Geschäftsjahres eingekauft wurden, so muss der Warenaufwand um die Bestandsveränderung korrigiert werden. Bestandsminderung Neben den Wareneingängen einer Rechnungsperiode können bestehende Lagerbestände aus dem Vorjahr einer laufenden Rechnungsperiode verkauft werden. Dieser Sachverhalt ist eingetreten, wenn der Endbestand lt. Inventur kleiner ist als der Anfangsbestand. Es ist eine Bestandsminderung eingetreten. Das bedeutet, dass neben dem Wareneingang zusätzlich ein Teil des Warenanfangsbestandes zu Aufwand (Wareneinsatz) geworden ist, um den Umsatz zu erzielen. Die Bestandsminderung ist als Vermögensminderung auf dem Konto „Warenbestand“ und als zusätzlicher Wareneinsatz (Aufwand) auf dem Konto „Aufwendungen für Waren“ zu erfassen. Bestandsmehrung Nicht alle in einer Rechnungsperiode gekauften Waren werden in derselben Rechnungsperiode verkauft. Der wertmäßige Aufwand für Waren (Wareneinsatz) ist kleiner als der wertmäßige Wareneingang. Es entsteht zusätzliches Vermögen in der Form eines vergrößerten Lagerbestandes. Dies wird dadurch erkennbar, dass der Warenendbestand lt. Inventur den Warenanfangsbestand wertmäßig überwiegt. Es liegt eine Bestandmehrung vor. Diese muss ein

Recently converted files (publicly available):