• Document: Familiengottesdienst. "Das Gleichnis vom verlorenen Sohn"
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Familiengottesdienst "Das Gleichnis vom verlorenen Sohn" Samstag, 25. Januar 2014, 18.30 Uhr Erlenbach Sonntag, 26. Januar 2014, 10.30 Uhr Küsnacht Gestaltung und Mitwirkung: Bea Wick (BW), Matthias Westermann (MW), Gertrud Scherrer (GS), Karl Wolf (KW), Elisabeth Schöniger, Andreas Gut 1 Einzug: Instrumental Liturgischer Gruss: KW Begrüssung: MW Liebe Kinder, liebe Erwachsene Wir haben von Gott viele wunderbare Talente erhalten. Diese gilt es zu nutzen. Vieles gelingt uns gut im Alltag, in der Schule, in der Freizeit oder zu Hause. Doch wir kennen auch, dass wir Fehler machen, dass wir Dinge tun oder sagen, die nicht gut sind und andern schaden. Die Bibel erzählt uns in einem Gleichnis, wie Gott uns trotzdem gern hat, wenn wir Reue zeigen und umkehren. Eröffnungsgesang: RU 018 "Wir sind hier zusammen" Kyrie: MW oder GS Herr, du bist so gut; zu dir können wir immer kommen. Herr, erbarme dich. Herr, du bist so gut: vor dir brauchen wir keine Angst zu haben. Christus, erbarme dich. Herr, du bist so gut; bei dir dürfen wir unsere Schuld abladen. Herr, erbarme dich. Lossprechung: KW Gloria RU 106 "Ich lobe meinen Gott " 2 Tagesgebet: KW Guter Gott, du selbst lädst uns zu dieser Feier ein. Wir dürfen miteinander singen und beten. Du liebst uns, so wie wir sind und verzeihst uns immer wieder. So lass uns deine Botschaft neu erfahren durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen. Evangelium Lk 15, 11-32 BW Während das Gleichnis erzählt wird, spielen zwei Kinder Vater und Sohn. Unsere Geschichte erzählt von einem Vater. Er wohnt in einem schönen Haus. Der Vater hat einen Sohn. Wir wollen ihn Markus nennen. Markus geht nicht mehr zur Schule. Markus ist fast schon erwachsen. Und Markus ist sehr unzufrieden. Es gefällt ihm nicht mehr zu Hause – bei seinem Vater. Markus denkt: Zu Hause muss ich auf meinen Vater hören. Ich muss Vater gehorchen – ihm helfen. Ich möchte aber nicht gehorchen. Ich möchte tun, was mir gefällt und Spass macht. Ich gehe von zu Hause fort. – Ich ziehe aus. So geht Markus zum Vater und sagt: Vater, ich bleibe nicht mehr zu Hause. Ich möchte leben, wie es mir gefällt. Ich ziehe fort. Gib mir Geld, dass ich leben kann. Der Vater ist in seinem Herzen traurig. Aber er denkt: Markus ist gross genug. Er kann ihn nicht festhalten – nicht festbinden. Markus muss selbst wissen, was er will. So gibt der Vater Markus Geld. Er schliesst ihn in die Arme und sagt ein sehr wichtiges Wort: Auf Wiedersehen, Markus. Auf Widersehen, so sagt der Vater. Schon ist Markus zur Tür hinaus. Er denkt: Ich brauche niemandem mehr zu gehorchen. Endlich kann ich leben, wie ich will. Endlich bin ich frei. Markus tut nun, was ihm gefällt. Er kauft sich von seinem Geld, was ihm Spass macht. Wenn ihn hungert, geht er in die 3 Wirtschaft. Er bestellt, was ihm schmeckt. Oft zahlt er allen, die an seinem Tisch sitzen, das Essen, das Trinken, und seine Tischnachbarn sagen dann: Der Markus ist ein guter Freund. An ihn wollen wir uns halten. Er zahlt uns immer alles. So lebt Markus in Saus und Braus. Doch eines Tages ist der Geldbeutel leer. Das Geld ist aus. Womit soll Markus seinen Hunger stillen? Ich gehe zu meinen Freunden, denkt Markus. Sie werden mir helfen. So geht er und klopft beim ersten an die Tür. Die Tür bleibt verschlossen. Er klopft beim nächsten. – Die Tür bleibt zu. Alle Türen bleiben zu. Markus spürt: Meine Freunde haben mich vergessen. Ich habe keine Freunde mehr. Ich bin ganz allein. Markus hat Hunger. Markus denkt: Ich muss Arbeit suchen. Ich muss Geld verdienen, sonst verhungere ich. Nach langem Suchen findet er Arbeit. Bei einem Schweinebauern findet Markus Arbeit. Schweine füttern. Schweine misten. Schweine hüten. Markus lebt bei den Schweinen. Markus schläft bei den Schweinen. Er ist froh, das Essen zu bekommen, was die Schweine fressen. Markus spürt: Das ist kein Menschleben mehr, das ist ein Schweineleben. Das halt ich nicht aus. Da muss ich sterben. Markus erinnert sich an sein Zuhause. Da ging es ihm gut. Da hatte er ein Dach überm Kopf, warme Kleider – gutes Essen – ein richtiges warmes Bett, vor allem aber hatte er einen Menschen, der ihn gerne hatte, ihn richtig liebte, Markus hatte seinen Vater. Markus spürt Heimweh. Er möchte nach Hause, zu seinem Vater. Ob ihn dieser wohl ins Haus einlässt? Ob ihn sein Vater noch liebt? Markus erinnert sich an ein Wort. Es ist ein sehr wichtiges Wort. Auf Wiedersehen heisst es. So hat der Vater beim Abschied gesprochen. Und Markus fasst Mut. Er kehrt um. Er geht heim. Weit ist der Weg und schwer. Er spürt wie einen schweren Stein auf seinem Herzen. Viele Tage dauert die Heimkehr. Dann sieht Markus das Haus, sein Vaterhaus. Was wird nun

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