• Document: FLEISCHERVERBAND NORDRHEIN-WESTFALEN. Manteltarifvertrag. für das Fleischer-Handwerk in Nordrhein-Westfalen
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FLEISCHERVERBAND NORDRHEIN-WESTFALEN Manteltarifvertrag für das Fleischer-Handwerk in Nordrhein-Westfalen gültig 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2010 02_Manteltarifvertrag_2007.pmd 1 14.12.2006, 23:07 Schwarz Zwischen dem Fleischerverband Nordrhein-Westfalen, einerseits und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, Landesbezirk Nordrhein-Westfalen, andererseits wird folgender Manteltarifvertrag geschlossen: §1 Geltungsbereich A) räumlich: für das Land Nordrhein-Westfalen B) fachlich: für alle Betriebe des Fleischer-Handwerks im Land Nordrhein-Westfalen C) persönlich: für alle Arbeitnehmer mit Ausnahme der Auszubildenden in den Betrieben des Fleischer-Handwerks im Land Nordrhein-Westfalen §2 Einstellung von Arbeitnehmern Beendigung des Arbeitsverhältnisses 1. Die Einstellung und Entlassung von Arbeitnehmern erfolgt unter Mitwirkung des Betriebsrates im Rahmen des Betriebsverfassungsgesetzes. 2. Bei Beginn des Arbeitsverhältnisses ist ein schriftlicher Arbeitsvertrag zu schlie- ßen, in dem die tariflichen Vergütungen und die Dauer der wöchentlichen Arbeits- zeit als Mindestanforderungen niedergeschrieben sind. 3. Arbeitsverhältnisse auf unbestimmte Zeit beginnen mit einer Probezeit. Bei Einstellung von Arbeitnehmern gilt eine Probezeit von längstens 3 Monaten. Für Arbeitnehmer in verantwortlicher Stellung kann die Probezeit auf 6 Monate verlängert werden. Während der Probezeit kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von 2 Wochen gekündigt werden. 4. Wird ein Arbeitnehmer nur aushilfsweise eingestellt, so gilt für die Dauer von 2 Monaten tägliche Kündigung. Danach gilt das Arbeitsverhältnis als ständiges und unterliegt den Kündigungsfristen nach Ziffer 6. 5. Wenn befristete oder zweckbedingte Einstellung vereinbart wurde, so endet das Arbeitsverhältnis mit Ablauf der Frist oder Erfüllung des Zweckes, ohne dass es vorher einer Kündigung bedarf. – 2 – 02_Manteltarifvertrag_2007.pmd 2 14.12.2006, 23:07 Schwarz 6. Wird das Arbeitsverhältnis über die Probezeit fortgesetzt, beträgt die Kündigungsfrist 4 Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats. Wenn der Arbeitgeber in der Regel nicht mehr als 20 Arbeitnehmer ausschließlich der zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten beschäftigt, gilt eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zu jedem Kalendertag. Bei der Feststellung der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer sind nur die Arbeit- nehmer zu berücksichtigen, deren regelmäßige Arbeitszeit wöchentlich 10 Stun- den oder monatlich 45 Stunden übersteigt. Für eine Kündigung durch den Arbeitgeber beträgt die Kündigungsfrist, wenn das Arbeitsverhältnis in dem Betrieb oder Unternehmen fünf Jahre bestanden hat, zwei Monate zum Monatsende, acht Jahre bestanden hat, drei Monate zum Monatsende, zehn Jahre bestanden hat, vier Monate zum Monatsende. Bei der Berechnung der Beschäftigungsdauer werden Zeiten, die vor der Vollen- dung des fünfundzwanzigsten Lebensjahres des Arbeitnehmers liegen, nicht be- rücksichtigt. 7. Betriebszugehörigkeit ist die Beschäftigungszeit in einem Betrieb mit Ausnahme der Ausbildungszeit. 8. Die gesetzlichen Bestimmungen über fristlose Entlassungen bleiben unberührt. 9. Beim Austritt aus dem Arbeitsverhältnis erhält der Arbeitnehmer die von ihm bei Arbeitsantritt übergebenen Papiere unverzüglich zurück sowie eine Arbeitsbe- scheinigung ausgehändigt. Außerdem erhält der Arbeitnehmer eine Bescheinigung über den im laufenden Kalenderjahr gewährten Urlaub und den Zeitraum, für den der Urlaub gewährt

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