• Document: Fachschule für ländliche Hauswirtschaft Imst
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Fachschule für ländliche Hauswirtschaft Imst Fleisch = Alle verwertbaren Teile geschlachteter oder erlegter warmblütiger Tiere, die dich für den menschlichen Genuss eignen! Fleisch ist also Muskelfleisch mit und ohne Knochen, Innereien, Bindegewebe, Haut, Drüsen und Fett. Wurst- Wurst- und Fleischdauerwaren Fleischdauerwaren werden aus verschiedenen Zutaten hergestellt. Kaum ein anderes Grundnahrungsmittel steht mehr im Kreuzfeuer der Kritik als Fleisch. Der BSE Skandal, verbotene Antibiotika im Futter oder die steigende Anzahl der Zivilisationskrankheiten, die auf einen zu hohen Fleischkonsum zurückzuführen sind, werden die Frage auf, ob man überhaupt Fleisch essen soll? soll Die Antwort lautet JA. Fleisch ist auf Grund seiner Inhaltsstoffe ein wesentlicher Bestandteil unserer Ernährung. Der Konsum von Fleisch sollte jedoch auf 2-3 Fleischportionen pro Woche (ca. 15 dag Fleisch pro Portion) eingeschränkt werden. Fleischkonsum in Österreich:  Herr und Frau Österreicher konsumieren im Jahr ca. 95,2 % Fleisch/Kopf. Rechnet man Fleisch KS Fachschule für ländliche Hauswirtschaft Imst Zubereitungsverluste und Knochenanteile ab, ergibt sich eine Tagesverzehrsmenge von 15 dag/Person.  Männer essen rund ein Drittel mehr Fleisch als Frauen.  Die Hälfte der Fleischmenge wird in Form von Verarbeitungsprodukten, wie Schinken, Wurst oder Speck, verzehrt. Jährlicher Pro- Pro-Kopf- Kopf-Verbrauch von Fleisch Fleisch in kg Fleischart Mengenanteil in kg in Prozenten Schweinefleisch 55,3 58,08 % Rindfleisch, Kalbfleisch 19,6 20,59 % Geflügel 16,6 17,44 % Innereien 0,9 0,95 % Sonstiges Fleisch 2,8 2,94 % Jährlicher Pro-Kopf-Verbrauch 95,2 100 % Was steckt drin? drin? Die Ernährungsphysiologische Bedeutung von Fleisch Fleisch ist ein wertvoller Bestandteil unserer Ernährung und zählt zu den nährstoffreichsten Nahrungsmitteln. Neben einer hochwertigen Eiweißquelle ist Fleisch ein wichtiger Lieferant von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Energie.  Eiweiß: Das EW im Fleisch ist von hoher Qualität, da es reichlich essenzielle AS enthält, die der Körper nahezu gänzlich verarbeiten kann.  Fett: Vielfach werden Fleischgerichte durch fettreiche Garmethoden in Kombination mit fettreichen Saucen zu waren Kalorienbomben. Da Fleisch reich an Aromastoffen ist, sollte der Fettrand erst nach der Zubereitung Fleisch KS Fachschule für ländliche Hauswirtschaft Imst weggeschnitten werden. Die Österreicher decken 15 % des täglichen Fettbedarfes mit Fleisch und Fleischwaren ab.  Kohlenhydrate: Die Leber enthält KH in Form von Glykogen. Das im Schlachtfrischfleisch enthaltene Glykogen baut sich während des Fleischreifungsprozesses ab.  Vitamine: Fleisch ist auch wichtig für die Vitamin-B-Versorgung. Der Bedarf an Vitamin B1, das vor allem in Schweinefleisch enthalten ist, und Vitamin B2 (in der Leber), sowie Vitamin B12 und Niacin werden mit dem Genuss von 2-3 Fleischportionen pro Woche gedeckt.  Mineralstoffe: Eisen aus Fleisch kann vom Körper besser verwertet werden als das von Pflanzen. Kalium, Zink und Kupfer sind ebenfalls reichlich in Fleisch enthalten.  Kritische Inhaltsstoffe: Dazu gehören Cholesterin, Purine und Rückstände aus Umwelt und Arzneimitteln. Vokabeln: Purine sind Substanzen in der Nahrung. Sie sind Bestandteil jeder Zelle, und sind für die Purine Erbsubstanz und den Aufbau neuer Zellen notwendig. Beim Abbau der Purine aus der Nahrung entsteht Harnsäure. Bei manchen Menschen kann diese nicht in ausreichender Menge im Harm ausgeschieden werden. Dadurch entsteht im Blut ein zu hoher Harnsäurespiegel, der in Gelenken zu Ablagerungen und damit zu Gicht führen kann. Als Folge der Gicht kann es auch zu St

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